Chronik unserer Schule

 

Die Vorgeschichte

 

1946

Auf Anregung des Lippstädter Juweliers und Elternvertreters Carl Jasper fasste die Stadtverordnetenversammlung am 28.8.1946 den Beschluss zur Aufnahme einer Jungenklasse an der Mädchenmittelschule, um so die Errichtung einer Jungenmittelschule einzuleiten.

Im “Patrioten“ heißt es dazu:

„Von der gestrigen Sitzung wird die Öffentlichkeit besonders den Entschluss begrüßen, eine Mittelschule für Knaben in Lippstadt einzurichten. Dr. Hermstrüver (CDU) legte die Gründe dar, die den Schul- und Kulturausschuss bewogen haben, die Einrichtung der Mittelschulen für Jungen vorzuschlagen. ... Für praktisch-theoretisch begabte Schüler hat sich die Mittelschule seit Jahrzehnten bewährt, was auch die Arbeit an der Mädchenmittelschule beweist.“

Im November 1946 heißt es dann in einem Bescheid des Regierungspräsidenten in Arnsberg:

„Die für Ostern 1947 geplante Anfängerklasse der künftigen Knabenmittelschule kann eingerichtet werden und ist der bestehenden Mädchenmittelschule einzugliedern.

Die Einrichtung einer selbstständigen Knabenmittelschule ist dann zu erwägen, wenn der Aufbau weiter vorgeschritten ist.“

 

Schuljahr 1947/48

Im März 1947 legten somit erstmals Jungen die Aufnahmeprüfung zur Mittelschule ab, und zum Schuljahresbeginn wurden zwei Jungenklassen an der Mädchenmittelschule aufgenommen. Gleichzeitig wurde eine jahrgangshöhere Jungenklasse eingerichtet, die schon nach fünf Jahren, also 1952, ihren Abschluss machten sollte. Die Klassen wurden in Räumen der Friedrichschule eingerichtet, wo sie auch bis Ostern 1950 verblieben.

 

Schuljahr 1948/49

Die Neuanmeldungen waren Ostern 1948 so zahlreich, dass wieder zwei Klassen eingerichtet werden mussten, die in Behelfsräumen im Dachgeschoss der Friedrichschule untergebracht wurden. Die Jahrgänge wurden zweizügig geführt, konnten aber teilweise auch dreizügig unterrichtet werden. Weitere Lehrkräfte wurden den Jungenklassen zugeteilt.

Einen guten Einblick in die Zeit gibt die erste Chronik: Das interne Schuljahr bestand im Wesentlichen aus der Aufnahmeprüfung vor den Osterferien, aus den beiden Zeugnisterminen im Herbst und im Frühjahr, sowie aus der Versetzung und Abschlussfeier. Im Laufe des Schuljahres fanden ein Elternsprechtag, ein Musiktag, ein Sportfest, eine Tageswanderung und ein Elternnachmittag vor Weihnachten statt.

 

Es galt noch das fünfstufige Notensystem:

sehr gut – gut – genügend – mangelhaft – ungenügend.

 

Der Zeugniskopf enthielt Bewertungen in:

Führung – Beteiligung am Unterricht – Häuslicher Fleiß – Schulbesuch

 

In ’Führung’ konnte die Schule die Bewertung festlegen , so galt für die Knaben:

„sehr gut“ = Musterschüler;

„gut“ = kein Tadel, kein Musterschüler;

„befriedigend“ = einer oder mehrere leichte Tadel;

„Der Schüler musste wiederholt getadelt werden!“ = letzte Stufe.

 

Am Ende des Schuljahres wurden insgesamt sechs Schüler nicht versetzt, weitere nur mit der Bedingung, bestehende Leistungsmängel bis zum 15. Juli des kommenden Schuljahres abzustellen.

 

Städtische Mittelschule für Jungen Lippstadt

Schuljahr 1949/50

Da auch für das neue Schuljahr wieder zahlreiche Anmeldungen vorlagen, war der vom Regierungspräsidenten in seiner Verfügung vom November 1946 angesprochene weitere Aufbau so weit fortgeschritten, dass die Einrichtung  einer selbstständigen Knabenmittelschule  in Betracht kam.

Auf Antrag beschloss der Stadtrat einstimmig, die bisherige Mädchenmittelschule mit Jungenklassen in zwei selbstständige Mittelschulen zu teilen.

Im Sommer 1949 wurde das obere Stockwerk der Friedrichschule ausgebaut, so dass eine weitere Verlegung von Klassen in die Wilhelmschule vermieden werden konnte.

Im Juli 1949 fand das erste Sportfest der Schule statt, im Oktober wurden die ersten Elternpflegschaften eingerichtet, vor Weihnachten fand ein Elternnachmittag mit Schülerdarbietungen statt, und der Mittwoch wurde zum Tag des verbindlichen Kirchganges - auch für die evangelischen Schüler.

 

Schuljahr 1950/51

Durch die Aufnahme zweier weiterer Klassen wurden die Raumverhältnisse an der Friedrichschule immer schwieriger. Zur Durchführung des vollen Unterrichts musste daher von Januar bis Juni der gesamte Unterricht außer samstags auf den Nachmittag verlegt werden, was besonders für die auswärtigen Schüler ein unzumutbarer Zustand war.

Der Schul- und Kulturausschuss unter Leitung von Dr. Dohr entschied daher im April, das städtische Verwaltungsgebäude an der damaligen Niemöllerstraße, der heutigen Poststraße, zu räumen.

Das alte Patrizierhaus stand in der Poststraße 26; eine mächtige Buche gehörte zum Park und späteren Schulgarten, das gusseiserne Eingangstor wurde renoviert und ist am Stadtpalais zu neuen Ehren gekommen.

Das Gebäude war 1804 erbaut worden und wurde immer die „Proppersche Villa“ genannt. Nach der Räumung wurde es im Mai und Juni für die Mittelschule umgebaut, sodass die Schüler am 1. Juli dort einziehen konnten.

Zum 1. September wurde mit Herrn Alfred Schmale der erste Schulleiter der Mittelschule für Jungen berufen, der dieses Amt 20 Jahre bis zu seiner Pensionierung am 31.7.1970 innehatte.

Mit dem Umzug und der Ernennung eines Schulleiters begann die Schule mehr und mehr eigene Konturen anzunehmen; so weist die Chronik zahlreiche Aktivitäten in diesem Schuljahr auf: ein großes Sportfest auf dem Teutonia-Sportplatz, eine Ausstellung zu Fauna und Flora, Teilnahme am Tag der Jugend und am Kinderfestzug zur Herbstwoche, Zeitungsbericht über die Arbeit des Hausmeisters Hanne, Besuch des Stadtdirektors Harrenkamp beim Schulchor, Besuch der Klasse 5 (heute Jahrgang 9!) im Kreistag, Reporterbesuch in der Klasse 4 sowie ein Musiknachmittag zum Tag der Hausmusik.

Viele schulinterne Neuerungen wurden von Schulleiter Schmale eingeführt, so ein regelmäßiger Musiktag und die Einführung von sogenannten Jahresarbeiten für die Abschlussschüler.

Zum besonderen Markenzeichen sollte sich auch das Verkehrsmittel, mit dem Herr Schmale zur Schule kam, entwickeln: eine Vespa.

Zum ersten stellvertretenden Direktor wurde Herr Dr. Müller im Oktober ernannt.

 

Städtische Realschule für Jungen Lippstadt

 

Schuljahr 1951/52

Durch Erlass wurden alle Mittelschulen in „Realschulen“ umbenannt; weiterhin wurde angeordnet, dass das Fach Technisches Zeichen gesondert zu werten sei, dass negative Vermerke auf dem Zeugnis nicht mehr erscheinen durften und dass die Klasse 1 ab November vom Schulgeld befreit sei.

Die neu aufgenommenen Klassen wurden aus Raum- und  Lehrermangel in den Hauptfächern getrennt, in den weiteren Fächern aber gemeinsam unterrichtet. Auch Musik- und Physikraum mussten als Klassenraum mitbenutzt werden. Der Sportunterricht war auf mehrere Sporthallen der anderen Schulen verteilt.

Die Herbstferien fielen in diesem Jahr aus und wurden an die Weihnachtsferien angehängt, da der Kohlemangel in diesem Winter sehr groß war. Noch mussten die Lehrer und die größeren Schüler dafür sorgen, dass die Kohleöfen immer gut in Gang blieben, insbesondere in den Pausen.

Am  Ende dieses Schuljahres fand die erste Abschlussprüfung im Februar und März statt. (Es sollte gleichzeitig auch die letzte sein, siehe dazu das nächste Schuljahr.) Die schriftlichen Prüfungen erfolgten in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik. Die Auswahl der mündlichen Prüfungen lag im Ermessen der Kommissare der Regierung; darüber hinaus wurde den Schülern auch Gelegenheit gegeben, freiwillig ihre Kenntnisse in den anderen Fächern zu zeigen.

 

Schuljahr 1952/53

In der Herbstkonferenz wurde beschlossen, zukünftig keine Abschlussprüfung abzuhalten, da diese nicht mehr vorgeschrieben waren. Stattdessen wurden erweiterte Abschlussarbeiten geschrieben. Die Klassenkonferenzen konnten am Ende des Schuljahres  allen Schülern der Abschlussklassen die „Mittlere Reife“ zuerkennen.

Allerdings sollte am Ende des Schuljahres das „dicke Ende“ folgen: Wie Direktor Schmale in der Handschriftlichen Chronik  vermerkt, hatte er mehrfach Bedenken wegen des Bauzustandes der „Proppeschen Villa“ geäußert. Nachdem im März ein Gutachter das Gebäude in Augenschein genommen hatte, schloss er das Gebäude wegen Baufälligkeit mit sofortiger Wirkung. Kein Schüler durfte das Gebäude mehr betreten, der Hausmeister musste mit seiner Familie sofort ausziehen.

 

Schuljahr1953/54

Schon im Juli folgte der Abriss der „Proppeschen Villa“. Die nunmehr voll ausgebaute Realschule musste mit ihnen zwölf Klassen wieder an die Friedrichschule umziehen, und der Uterricht  wurde wieder in zwei Schichten am Vormittag und Nachmittag erteilt. Ab November konnten dann sechs Klassen vorübergehend ins Rathaus am Marktplatz umziehen, allerdings waren die Räume kaum als Klassenräume zu nutzen und als  Toilette diente ein „eisernes Häuschen“ am Marktplatz.

Diese äußeren Umstände bestimmten im Wesentlichen das Schulgeschehen in diesem Schuljahr. Auch das Kollegium wuchs weiter, es umfasste jetzt 16 Lehrkräfte.

Auf den Abschlusszeugnissen entfiel die Kopfzensur „Häuslicher Fleiß“; alle Schüler der Abgangsklassen erhielten das „Abschlusszeugnis der Realschule“ mit dem Vermerk: „Der Schüler hat das Ziel der Realschule erreicht.“

Im ganzen Jahr aber war die Standortfrage für einen Schulneubau stetiger Begleiter. Da die Zahl der Realschüler insgesamt sowohl an der Mädchen- als auch an der Jungenrealschule stetig zunahm, suchte man ein Gelände, auf dem man beide Schulen neu bauen konnte. Nach vielen Überlegungen erwarb die Stadt Lippstadt am Dusternweg ein Gelände auf Erbpacht von der Erbengemeinschaft Rose. Danach ging es zügig an die Planung zunächst der Jungenrealschule.

 

Schuljahr 1954/55

Im Mittelpunkt dieses Schuljahres stand natürlich der Neubau der Schule, wenngleich die Früchte erst im nächsten Schuljahr geerntet werden sollten.

Den Zeitungsberichten ist aber zu entnehmen, dass auch das „normale“ schulische Leben weiterging; so gab es Berichte über einen gelungenen Musiknachmittag, über „Mittelschüler als Verkehrspolizisten“ und „Wetterfrösche im Erdkundeunterricht“. Wieder erhielten alle Schüler ihr Abschlusszeugnis, diesmal mit dem Zusatz: „Ihm wurde die Realschulreife zuerkannt.“

 

Schuljahr 1955/56

Im Mittelpunkt dieses Schuljahres stand natürlich die Einweihung und der Bezug der neuen Jungenrealschule am Dusternweg.

Die Eintragungen in der handschriftlichen Chronik werden nun für einige Jahre dürftiger, denn man war vollauf mit dem Aufbau eines geregelten Unterrichts, der Einrichtung der Fachräume und der Sammlungen beschäftigt.

Am Ende des Schuljahres erhielten 63 von 64 Schülern ihre „Realschulreife“.

 

Schuljahr 1956/57

Zu Beginn des Schuljahres wurde ein Musiklehrer an die Schule versetzt, unter dessen Leitung Chor und Orchester aufblühten und nun regelmäßig  an die Öffentlichkeit traten.

In der alten Chronik liest der Chronist mit leichtem Schmunzeln:

„Mit beginnendem Wirtschaftswunder stieg jedoch auch der Luxus und damit der Anspruch der unabhängiger werdenden und sich auflehnenden Schüler. Bemerkungen in den Konferenzen bezogen sich fast ausschließlich auf Disziplinarverfahren. Am Ende des Schuljahres wurde erstmals ein Schüler mit Zustimmung der Regierung in Arnsberg von der Schule verwiesen.“

Man hat den Eindruck, die Zeiten ändern sich nie; früher war alles besser – dieses Statement

wird in der Schule wohl immer bestehen bleiben.

 

Schuljahr 1957/58

Die Chronik erwähnt die Verordnungen, dass von Samstag auf Montag hausaufgabenfrei gilt,

dass die Hausaufgaben für ein Fach 30 Minuten nicht überschreiten sollen und dass pro Fach

vier Klassenarbeiten pro Halbjahr zu schreiben sind.

Ein besonderer Höhepunkt war die Fahrt der gesamten Schule mit einem Sonderzug nach Köln. Man besuchte den WDR und machte eine Schiffstour auf dem Rhein.

Außerdem gab es nun eine direkte Nachbarschule, denn die Mädchenrealschule bezog ihren Neubau.

Die Nachbarschaft zur Edith-Stein-Schule sollte in den kommenden Jahren neben einer guten Zusammenarbeit auch für viele amüsante Begegnungen sorgen.

 

 

Drost-Rose-Schule

 

Schuljahr 1958/59

In diesem Jahr sollte die Städtische Realschule für Jungen nun endlich einen Namen erhalten. Da das Gelände, auf dem die Realschulen erbaut wurden,  ehemals der Familie Rose gehörte, wählte man den Vorfahren Friedrich Arnold Dietrich Rose zum Namensgeber der Schule. Die Eckdaten seiner Vita befinden sich im Eingangsbereich am Dusternweg. So führte die Schule von nun an den Namen „Drost-Rose-Schule“.

 

Schuljahr 1959/60

Ein ruhiges Schuljahr, über das die Chroniken wenig berichten; es wird lediglich aus der Abschlussrede der Schüler zitiert, in der die Klassengemeinschaften als „besonders fest zusammengewachsene Gemeinschaften“ bezeichnet wurden. Das ist für eine Schulgemeinschaft durchaus erwähnenswert.

 

Schuljahr 1960/61

Noch verfügten die Realschulen am Dusternweg weder über eine Turnhalle noch über eine Aula; aber zumindest der Bau einer Turnhalle wurde nun beschlossen. Zu dem Bau einer Aula sollte es im Übrigen nie kommen. Allerdings verfügt der im Jahr 2000 fertig gestellte Neubau über einen großen Mehrzweckraum, der einige Aufgaben einer Aula übernehmen kann.

Am Ende des Schuljahres wurden 50 Entlassschüler verabschiedet. Interessant ist die Auflistung der Berufswünsche der Schüler; die Ingenieurslaufbahn war der absolute Spitzenreiter der damaligen Zeit.

 

Schuljahr 1961/62

Ein erfolgreiches Schuljahr ohne besondere Ereignisse.

 

Schuljahr 1962/63

Im September wurde lang erwartet der erste Pfahl für den Neubau der Turnhalle in den Boden gerammt.

Für die Abschlussstimmung standen neben dem Unterricht auch Klassenfahrt und Tanzkursus im Mittelpunkt des Schuljahres.

 

Schuljahr 1963/64

Zwei Ereignisse prägten dieses Schuljahr. Zum einen erfreute der Baufortschritt an der neuen Turnhalle, und im November konnte auch das Richtfest gefeiert werden.

Zum anderen erhielt der Musikabend der Schule in der Presse gute Noten.

 

Schuljahr 1964/65

Endlich war sie fertig gestellt, die neue Turnhalle. Sie wurde gerne von beiden Realschulen am Dusternweg in Beschlag genommen.

Erstmals fand auch die Verabschiedung der Abschlussklassen in der neuen Turnhalle statt.

 

Schuljahr 1965/66

Das nachfolgende Bild zeigt das reine „Männerkollegium“ der Drost-Rose-Schule; auf dem Foto fehlen noch die Herren Dr. Müller, Hunold und Krüger.

 

Zwei Tage vor den Sommerferien trat die Lippe über die Ufer und überschwemmte die ganze Innenstadt. Im Keller der Schule stand das Wasser bis zur Decke, womit die Einrichtung der naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume größtenteils vernichtet wurde; auch der Boden der Turnhalle wurde erheblich beschädigt.

Die Reparaturen sollten lange Zeit in Anspruch nehmen, die Estrichschäden im Keller machen uns noch heute manchmal zu schaffen.

 

Schuljahr 1966/67

Die Kurzschuljahre – die Zeit der sogenannten „Schulreform“: Die bisherigen Volksschulen wurden größtenteils abgeschafft, und in ganz Deutschland wurde nach und nach das Stufenmodell eingeführt. Danach gab es eine Grundschule, auch Primarstufe genannt, die in NRW die Klasse 1 bis 4 umfasst, die zunächst dreigliedrige Sekundarstufe I, die die Klassen 5 bis 10 in der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium umfasst, und die Sekundarstufe II an dem Gymnasium, den berufsbildenden Schulen und später auch den Gesamtschulen. Außerdem wurde der Schuljahresbeginn jetzt auf den 1. August gelegt, so dass es 1966/67 zu den sogenannten Kurzschuljahren kam: ein Schuljahr von Ostern bis zu den Weihnachtsferien und ein Schuljahr von Januar bis zu den Sommerferien.

Die Schülerzahlen waren in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass man sich zur Einrichtung weiterer Realschulen in Lippstadt und Anröchte genötigt sah, deren Leitungen sich aus dem Kollegium der Drost-Rose-Schule rekrutierten.

 

Schuljahr 1967/68

Am Ende des Schuljahres konnten wieder alle Schüler der Abschlussklassen - jetzt als 10-Klässler - ihren Abschluss feiern.

Höhepunkte des ersten Halbjahres war ein Ganztagesausflug der gesamten Schule nach Goslar, wozu die Bundesbahn wiederum einen Sonderzug einsetzte. Die große Geschichte der alten Kaiserpfalz wurde den Schülern deutlich in den Befestigungsanlagen, den Kirchen und den reichen Bürgerhäusern, im Huldigungssaal des Rathauses und vor allem im großen Spiegelsaal der Kaiserpfalz.

 

Schuljahr 1968/69

Leider liegen aus diesem Schuljahr keine Berichte vor. Wegen der immer weiter steigenden Schülerzahlen war man wohl vollauf mit dem Unterrichten beschäftigt – was ja auch ein wesentlicher Zweck von Schule ist.

 

Schuljahr 1969/70

Anfangs der siebziger Jahre erreichte die Schülerzahl mit etwa 500 Schülern einen neuen Höchststand und führte zu einer großen Raumnot; so wurde in diesem Jahr ein Pavillon in Fertigbauweise mit insgesamt acht Klassenräumen errichtet, von denen je vier die Drost-Rose-Schule und die Edith-Stein-Schule erhielten. In der Presse hieß es dazu, dass die Schulraumnot an den Realschulen nunmehr beseitigt sein dürfte; ein massiver Irrtum, wie sich zeigen sollte.

Zum Ende des Schuljahres wurde nach 19 Jahren der Schulleiter Herr Alfred Schmale in den Ruhestand versetzt und mit Dank und Würdigung für die geleistete Aufbauarbeit verabschiedet. Sein Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Herr Walter Virtel, der nunmehr Herrn Rudolf Richter als Stellvertreter zur Seite gestellt bekam.

Berichtet wird noch, dass die Schülermitverwaltung (SMV) jetzt Stimmrecht in der Lehrerkonferenz hatte. Ihr Antrag auf eine „Raucherecke“ war zwar erfolgreich, wurde aber einen Monat später durch den Erlass eines generellen Rauchverbots für die Sekundarstufe I gegenstandslos. Es begannen die ersten Diskussionen über einen freien Samstag im Monat.

Der Holländer Verstappen und der Spanier Ortiz wurden als erste ausländische Schüler aufgenommen.

 

Schuljahr 1970/71

Auch über dieses Schuljahr liegen uns heute keine Berichte vor.

 

Schuljahr 1971/72

Der regelmäßige Verkehrsunterricht wurde eingeführt, ebenso sollte laut Konferenzbeschluss in jedem Schuljahr ein Wandertag durchgeführt werden. Zum ersten Mal wurde nach den Sommerferien ein „Gemeinschaftsfest“ durchgeführt, ein Vorläufer der heute üblichen Schulfeste.

Aus dem Schuletat wurde ein Plattenspieler mit Lautsprechern angeschafft, für die damalige Zeit noch eine bedeutsame Errungenschaft.

Auf den Abschlusszeugnissen wurde jetzt auch der „Qualifikationsvermerk“ eingeführt, der den Schülern bei guten Noten die Möglichkeit gab, zur Klasse 11 des Gymnasiums zu wechseln.

 

Schuljahr 1972/73

Die Mehrarbeit der Lehrer konnte endlich begrenzt werden, da einerseits der Lehrermangel abnahm, andererseits jetzt auch Lehramtsstudenten aushilfsweise Unterricht erteilen durften.

Die Förmlichkeit der früheren Jahre nahm in den siebziger Jahren ab; die Chronik berichtet über mehrfache Feiern des Kollegiums, z.B. zu Karneval oder Geburtstagen und darüber, dass jetzt auch auf dem Schulhof Getränke an die Schüler verkauft wurden.

Von den Schülern der drei Abschlussklassen erhielten 47 den „Qualifikationsvermerk“.

 

Schuljahr 1973/74

Man stellte an die Stadt den Antrag, den Biologieraum zu einem modernen Medienraum umzugestalten. Auch sollte auf allen Fluren eine Klasse mit einer Verdunkelungseinrichtung versehen werden; die visuellen und audiovisuellen Medien nahmen auch in die Drost-Rose-Schule Einzug.

In den Zeugnissen entfielen die Kopfnoten für Betragen und Fleiß, von den Abschlussschülern erhielt wieder fast die Hälfte den „Qualifikationsvermerk“.

Interessant auch das Thema einer Konferenz: Man war der Meinung, dass der Lärm von Mofas und Mopeds ein unzumutbares Maß angenommen habe.

 

Schuljahr 1974/75

Nicht nur die Gesellschaft hatte sich in den letzten Jahren erheblich verändert, sondern auch das Gesicht des Kollegiums. War es zehn Jahre früher ein gestandenes Männerkollegium, so präsentierte es sich jetzt viel jünger und vor allem weiblicher, wie das Foto aus diesem Schuljahr zeigt.

Am Ende des Schuljahres wurde Herr Direktor Walter Virtel in den Ruhestand verabschiedet, dem als neuer Schulleiter Herr Friedrich Herting folgte. Übrigens änderte sich jetzt die Titulierung: der Schulleiter führte nun den Titel Realschulrektor, sein Stellvertreter den Titel Realschulkonrektor.

 

Schuljahr 1975/76

In diesem Schuljahr wurde die Differenzierung ab der neunten Klasse eingeführt; die Schüler konnten das vierte schriftliche Hauptfach wählen: Französisch, Physik, Biologie, Chemie oder Sozialkunde. Außerdem wurde die Fünf-Tage-Woche mit zwei unterrichtsfreien Samstagen pro Monat eingeführt.

Im Sommer wurde dann das erste richtige Schulfest gefeiert, mit vielen Spiel- und Verkaufsständen und mit einer Disco für die 9. und 10. Klassen. Der Erlös des Festes wurde für die Lebenshilfe gespendet.

 

Schuljahr 1976/77

Nach vielen Diskussionen  und auch Vorbehalten u.a. der Mädchenschule, stellte die Drost-Rose-Schule den Antrag an die Stadt Lippstadt, die Koedukation auch an den letzten beiden Realschulen des Regierungsbezirkes  Arnsberg einzuführen. Der Rat der Stadt Lippstadt folgte diesem Antrag, so dass im Februar erstmals Mädchen und Jungen  an beiden Realschulen am Dusternweg angemeldet werden konnten.

 

Schuljahr 1977/78

So begannen neben 63 Jungen die ersten 48 Mädchen ihr fünftes Schuljahr an der Drost-Rose-Schule.

Im Herbst konnten die Eltern am Tag der offenen Tür und am anschließenden Schulfest die Arbeit ihrer Kinder verfolgen.

Im Mai überschattete dann ein tragischer Verkehrsunfall das Schuljahr: Auf der Klassenfahrt der 10. Klassen nach London verstarb Herr Heinz Dieter Frese. Er bleibt den Schülern und dem Kollegium in guter Erinnerung.

 

Schuljahr 1978/79

Im zweiten Jahr der Koedukation konnten die Mädchen mit 46 von 102 Anmeldungen ihren Anteil noch vergrößern, so dass die Koedukation schnell zu einer Selbstverständlichkeit wurde.

In dieses Schuljahr fiel auch das 30-jährige Jubiläum der Schule; da man für die Feier als Festredner den ehemaligen Kollegen und Schriftsteller Thomas Valentin gewinnen konnte, wurde die Feier auf den Beginn des nächsten Schuljahres verschoben.

 

Schuljahr  1979/80

Aus Anlass der 30-jährigen Selbstständigkeit der Drost- Rose -Schule fand am Freitag, 10. August, im Stadttheater eine große Festveranstaltung statt, auf der Thomas Valentin aus seinen Werken las.

Am drauffolgenden Samstag wurde ein Schulfest gefeiert, das mit einem Festball im Kolpinghaus am Abend seinen Abschluss fand. Aus dem Überschuss des Festes wurde ein großes Aquarium für die Eingangshalle angeschafft, an welchem auch heute – fast 30 Jahre später – die Schülerinnen  und Schüler noch viel Freude haben.

Mit 70 Anmeldungen übertrafen die Mädchen erstmals die Jungen (69); aber die Schule drohte nun aus allen Nähten zu platzen. Alle Fachräume waren mit Klassen belegt. Von der Stadt wurde der Schulentwicklungsplan vorgelegt, der für die Realschulen eine Fünfzügigkeit vorsah; Jahre später sollte er auf Siebenzügigkeit korrigiert werden.

 

Schuljahr 1980/81

Mit 653 Schülerinnen und Schülern erreichte die Schülerzahl ihren bisherigen Höchststand, die jetzt 20 Klassen hatten kaum noch genügend Platz . Die Schulpflegschaftsvorsitzenden Friedrich Schütte und Josef Mutz machten immer stärker auf die Missstände aufmerksam.

Als zu Beginn der Heizperiode die alten Koksheizungskessel ausfielen , musste in aller Eile eine neue Gasheizung eingebaut werden.

Kurz vor Weihnachten erreichte die Schule die Nachricht vom Tode Thomas Valentins. Der 1922 in Weilheim an der Lahn geborene Lehrer und Schriftsteller lebt in seinen Werken weiter.

 

Schuljahr 1981/82

Die Bemühungen der Schulpflegschaft zeigten erste Früchte; so wurden zwölf Klassenräume renoviert und sicherheitsrelevante Mängel in Treppen und Fluren beseitigt. Auch wurden erste Pläne für einen Erweiterungsbau nördlich zur Edith-Stein-Schule gebilligt.

Das dreiwöchige Betriebspraktikum für die Schülerinnen und Schüler wurde verpflichtend eingeführt, ähnlich wie es schon an den Hauptschulen üblich war.

 

Schuljahr 1982/83

Die Schülerzahl begann wegen der starken Entlassklassen wieder etwas zu sinken, zunächst auf 620. Am Ende des Schuljahres wurden die ersten koedukativ geführten Klassen entlassen.  

 

Schuljahr 1983/84

Renovierungsarbeiten und neue Baupläne standen in diesem Schuljahr im Vordergrund; die Planungen für den Erweiterungsbau mussten noch einmal überarbeitet werden, damit sie den Förderrichtlinien des Landes entsprachen. Endgültig sollten jetzt sechs Klassenräume und eine Außentoilettenanlage gebaut werden. Um den Baubeginn wurde kräftig gerungen, aber die Bemühungen insbesondere der Elternvertreter waren erfolgreich, so dass als Baubeginn das Jahr 1984 festgelegt wurde.

Außerdem wurde der Chemieraum komplett renoviert, so dass er zu dem Zeitpunkt als der modernste im Lippstädter Raum galt. Auch die Pavillons wurden durch einen Anstrich aufgefrischt. Vor der Schule wurde der Dusternweg neu gepflastert und die Parkplätze mit Beeten neu angelegt.

Im April dann ein besonderer Höhepunkt: Der oberste Dienstherr, der damalige Kultusminister Hans Schwier, stattete der Drost-Rose-Realschule einen Besuch ab. Nach eingehender Diskussion und Besichtigung der Räumlichkeiten sprach sich der Kultusminister lobend über die Drost-Rose-Realschule aus, die trotz noch bestehender Raumenge „vorbildliche pädagogische Arbeit“ leiste.

 

Schuljahr 1984/85

Schon im Mai 1984 wurden die Lippstädter Eltern zur Einführung einer Gesamtschule befragt. Da die Schülerzahlen der Realschulen am Dusternweg sanken, kamen auch sie als Standort für eine Gesamtschule in Frage. Das Ergebnis wurde mit Spannung erwartet; aber mit deutlicher Mehrheit wurde eine Gesamtschule für Lippstadt abgelehnt.

Insgesamt brachte die sinkende Schülerzahl den Realschulen aber den positiven pädagogischen Effekt, nun mit kleineren Klassen und Differenzierungsgruppen besser arbeiten zu können. Allerdings ließ die sinkende Zahl der Anmeldungen die beiden Schulen um Schüler konkurrieren. Dieser Sprengstoff wurde durch den Beschluss des Schulamtes entschärft, an beiden Schulen zunächst 50 Schülerinnen und Schüler aufzunehmen und eine fünfte Klasse wechselnd zu verteilen.

Der westliche Teil des Schulhofes und der Übergang zur Turnhalle glichen nun mehr einer Großbaustelle; der Bau des Erweiterungstraktes schritt rasch voran.

 

Schuljahr 1985/1986

Für das Schuljahr 1985/1986 wurde vom Rat der Stadt Lippstadt erwogen, die beiden Realschulen am Dusternweg zu einer Schule zusammenzulegen. Beide Kollegien sprachen sich aber gegen diese Zusammenlegung aus, obwohl man z.B. in Raumfragen bereits gut miteinander kooperierte. Begründung: Die pädagogische Arbeit sei in einem kleineren System effektiver zu gestalten. Der Rat ließ den Plan wieder fallen und lehnte auch drei Jahre später den Antrag der Bezirksregierung auf Zusammenlegung geschlossen ab.

So begann das Schuljahr mit zwei weiterhin selbstständigen Realschulen, die sich aber nun den fertigen Erweiterungsbau teilen konnten. Für die Drost-Rose-Realschule  brachte er zwei große neue Klassenräume und einen Raum für die Textilgestaltung. In diesem Raum wurde auch der Anschluss für das Kabelfernsehen untergebracht, mit dem die Drost-Rose-Schule als erste Schule Lippstadts ausgerüstet wurde.

 

Schuljahr 1986/87

Gemeinsam mit der Edith-Stein-Realschule wurden Personalcomputer angeschafft, die dem damaligen Industriestandard entsprachen und IBM-kompatibel waren. So konnte der Informatikunterricht erweitert werden, zunächst im Bereich der Arbeitsgemeinschaften, bald aber auch in der informationstechnologischen Grundbildung ab Klasse 7.

Mit den Schulendtagen in der Jugendbildungsstätte Kupferberg wurde erneut an die Tradition angeknüpft, die vor 30 Jahren mit den Exerzitien bei Pater Hamacher auf der Wewelsburg begann und über die Einkehrtage zu der heutigen Form der Selbstbesinnung führte.

Zum Schuljahresende wurden 88 Schülerinnen und Schüler entlassen, davon 63% mit Qualifikationsvermerk.

 

Schuljahr 1987/88

Ein großes Schulfest im September erinnerte an 40 Jahre Mittelschul- und Realschulbildung in Lippstadt. Schon im Mai hatte eine Projektgruppe an der Erstellung einer Chronik gearbeitet und sie schließlich bis zum September fertiggestellt. Die Broschüre fand reißenden Absatz und ist nur noch in einem Exemplar an der Schule vorhanden – das dieser Chronik als eine wesentliche Grundlage diente.

Zum Ende des Schuljahres gab es dann einen großen Abschied: Der Schulleiter Friedrich Herting und sein Stellvertreter Rudolf Richter traten in den Ruhestand. In einer Feierstunde im evangelischen Gemeindezentrum nahmen sie Abschied von der Schulgemeinschaft, die ihnen herzlichst für die vielen Jahre pädagogischer Arbeit dankte.

 

Schuljahr 1988/89

Zum Schuljahresbeginn kam also der große Wechsel: Herr Peter Kegel übernahm kommissarisch die Schulleitung als Nachfolger des ausgeschiedenen Konrektors Richter. Die Versetzung des Nachfolgers von Herrn Herting zog sich in die Länge, da dieser als kommissarischer Schulleiter in Salzkotten noch unabkömmlich war. Als neue Schulsekretärin begann Frau Hubrich mit ihrer Arbeit. Erst kurz vor Weihnachten war es dann soweit: die neue Leitung war komplett.

Die Schülerzahl war inzwischen auf 319 gesunken, nur 40 Schülerinnen und Schüler waren für die fünften Klassen aufgenommen worden. Die Anmeldungen für das nächste Schuljahr waren dann sehr erfreulich, denn es konnten wieder drei fünfte Klassen aufgenommen werden. Von nun an sollte die Schülerzahl wieder stetig steigen, mit all den Problemen, die sich daraus ergeben und schließlich zum größten Neubau im Jahre 1999 führen sollten.

Im April beteiligten sich erstmals Schüler der Drost-Rose-Schule am Schülerlotsendienst und im Mai hatte dann die Theater-AG anlässlich der 3. Lippstädter Schultheatertage ihren großen Auftritt.

Erst zum Ende des Schuljahres erfolgte dann die offizielle Amtseinführung der Schulleitung, denn aus finanziellen Nöten sah sich das Land gezwungen, jede freiwerdende Stelle zunächst mit einer Besetzungssperre zu belegen.

 

Schuljahr 1989/90

Als erste Lippstädter Realschule führte die Drost-Rose Schule das Fach Technik als schriftliches Fach für die Neigungsdifferenzierung ab Klasse 8 ein.

Im September nahmen einige Klassen an der Kinder-Kulturwoche teil, die von der Stadt durchgeführt wurde. Kurz darauf fuhren drei Klassen für zwei Wochen zum Bünder Schullandheim auf die Nordseeinsel Wangerooge.

Im Januar führte die Schule dann erstmals Projekttage durch, diesmal unter dem Thema „Werkstatt Schule“.

Im Mai fiel dann der Startschuss für den Schüleraustausch mit unserer niederländischen Partnerstadt Uden, von Herrn Kegel initiiert.

Abschließender Höhepunkt war dann wieder die Entlassfeier der 10. Klassen.

 

Schuljahr 1990/91

Dieses Schuljahr war geprägt von den zahlreichen kleineren, aber sehr wichtigen Ereignissen im schulischen Alltag: den Klassenfahrten, den Betriebsbesichtigungen wie etwa bei Laumanns Druck- und Verlagszentrum, dem Tag der offenen Tür im Dezember, einer Autorenlesung der 9. Klassen und natürlich dem Austausch mit Uden, bevor mit der Entlassfeier wieder ein Schuljahr zu Ende ging.

 

Schuljahr 1991/92

Zu Beginn des Schuljahres stieg die Schülerzahl weiter – wir bildeten wieder drei 5. Klassen. Drei Kolleginnen von der Edith-Stein-Schule halfen mit 19 Stunden aus.

 

Schuljahr 1992/93

Zum Schuljahresbeginn ergaben sich einige Veränderungen; die Schülerzahl war auf 377 angestiegen und wieder waren drei 5. Klassen gebildet worden.

Als neuer Hausmeister nahm Herr Jürgen Kemmerling seine Arbeit auf.

Im Herbst fand eine Autorenlesung mit dem Schriftsteller Wolfgang Pauls statt. Kurz vor Weihnachten wurden wieder Projekttage durchgeführt.

Der Austausch mit Uden, eine erfolgreiche Teilnahme bei den Kreismeisterschaften und die Klassenfahrten rundeten das zweite Halbjahr ab.

 

Schuljahr 1993/94

Zum Schuljahresbeginn wurden letztmals zwei Eingangsklassen mit 61 Schülerinnen und Schülern gebildet; auch dieser Jahrgang musste später auf drei Klassen erweitert werden. Die Raumprobleme wurden immer stärker, denn auch die Edith-Stein-Schule wuchs stark. Da auch die Schwimmhallenzeiten gekürzt wurden, wurde insbesondere die Verteilung des Sportunterrichts zu einem Problem, dessen Lösung auch die Bezirksregierung bei der Stadt Lippstadt anmahnte.

„Öffnung von Schule“ wurde zu einem Schlagwort in der Pädagogik der 90er Jahre.

Krönender Abschluss war wieder die Entlassfeier der 10. Klassen.

 

Schuljahr 1994/95

Die Klassenfahrten, die Tage der Orientierung, viele kleinere Besichtigungen wie der Besuch der Galerie Trost mit dem Kunstkurs prägten den Schulalltag dieses Schuljahres. Ein Höhepunkt war sicherlich der Ausflug der gesamten Schule ins Phantasialand nach Köln/ Brühl .Die Entlassfeier rundete das Schuljahr wieder ab.

 

Schuljahr 1995/96

Im Rahmen einer Projektwoche legten die Schülerinnen und Schüler kräftig Hand an um die Schule auf Hochglanz zu bringen.

In den letzten Schuljahren war es bei den Anmeldungen nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen gekommen: Die Zahl der Schüler an den drei Lippstädter Realschulen war insgesamt gestiegen, hatte sich aber ungleichmäßig verteilt. So verzeichnete die Edith-Stein-Schule eine wesentlich größere Nachfrage als unsere Schule. Auch konkrete Nachfragen förderten keine eindeutige Ursache zu Tage – schließlich hätte es ja auch an der geleisteten Arbeit liegen können. Die plausibelste Erklärung scheint zu sein, dass die Edith-Stein-Schule in der Vergangenheit die Schule der Mütter war, die jetzt ihre Kinder auf eine Realschule schickten. So sah sich der Rat der Stadt Lippstadt veranlasst, für die drei Schulen Einzugsbereiche zu bilden. Die Regelung bewährte sich vom ersten Jahr an, beim ersten Durchgang in diesem Schuljahr sogar in besonderer Weise: Zum nächsten Schuljahr war die Anzahl der Anmeldungen sogar höher als zu den vier Gymnasien. Unsere Schule erhielt über 100 Anmeldungen und musste daher vier Eingangsklassen planen. Daher sah auch die Verwaltung immer mehr die Notwendigkeit, auch baulich etwas zu planen. Am Ende des Schuljahres wurde der letzte zweizügige Jahrgang verabschiedet.

 

Schuljahr 1996/97

Im Herbst kam die lange ersehnte Entscheidung: Es wird neu gebaut – eine Sporthalle und ein Neubau, der die Edith-Stein-Schule und die Drost-Rose-Schule an der Stelle des Pavillons miteinander verbindet.

Auch die Eltern wollten nicht zurückstehen und auf Anregung des Schulpflegschaftsvorsitzenden Neumann bildete sich im Dezember ein Förderverein.

Der weitere Schuljahresverlauf in Stichworten: Eintritt in das NRW-Projekt „Schulen ans Netz“ und eigener Internetanschluss; Klassenfahrten und Uden-Austausch; Teilnahme an Sportturnieren; Autorenlesung mit Udo Igel-Bitter und seinem „Grafensteiner Spuk“; Schulungen für die Budgetierung der Schule.

Im April trafen sich in Erinnerung an die Einrichtung der ersten Jungenklassen vor 50 Jahren die damaligen Schüler – kurz vor der Entlassung der jetzigen 10. Klassen. 

 

Schuljahr 1997/98

Unsere Schule erhielt ein Zeitbudget (für drei Schuljahre), um sich schulintern zu den neuen Medien fortzubilden; denn nach Fertigstellung des Neubaus mit seinem neuen Informatiktrakt werden die neuen Medien im Unterricht aller Fächer eine größere Rolle spielen.

Ganz nebenbei bekam die Schule einen neuen Namen: Viele Ehemalige haben geklagt, dass man auswärts mit dem Namen keine Schulform verbindet, auch viele sonstige Ansprechpartner fragten immer wieder nach der Schulform. So entschied der Rat Ende des Jahres, die Realschulen  am Dusternweg  in „Drost-Rose-Realschule“  und „Edith-Stein-Realschule“ umzubenennen.

Im Frühjahr nahm unsere Schule erstmals an einer „schulscharfen“ Stellenausschreibung teil, d.h. die Stelle wurde im Amtsblatt mit genauer Fächerkombination ausgeschrieben, und die Bewerber konnten sich auf diese konkrete Stelle melden. Eine kleine Auswahlkommission mit dem Schulleiter als Vorsitzenden lud einige Bewerber zu einem Gespräch ein und schlug einen Kandidaten zur Einstellung vor.

Neben den vielen üblichen Aktivitäten konzentrierte sich die Arbeit sehr stark auf die Planung für den Neubau und die Bauzeit.

Nach vielen Diskussionen und Überlegungen entscheiden Lehrer, Schüler und Eltern, keine Klassen während der Bauzeit in das Gebäude an der Fleischhauerstraße auszulagern, sondern statt dessen alle Fachräume zu belegen. Die Schulgemeinschaft zu erhalten war allen wichtiger als ein optimaler Fachraumunterricht, der für die ausgelagerten Klassen nicht zum Tragen gekommen wäre. Allen war bewusst, dass die Bauphase nicht leicht werden würde, aber – so kommentierte auch ein Ratsherr diesen Beschluss – „mit jedem Meter, den der Neubau wächst, wächst auch die Leidensfähigkeit angesichts der baldigen Fertigstellung“.

 

Schuljahr 1998/99

So galt es also nach den Sommerferien enger zusammenzurücken, denn der Abbruch der Pavillons stand unmittelbar bevor; 21 Klassen mit 550 Schülerinnen und Schülern waren unterzubringen. Kurzfristig hatten die Mitarbeiter des Bauhofs  den Vorbereitungsraum Physik renoviert und mit Lampen und Tafeln ausgestattet, damit auch hier eine Klasse einziehen konnte. Die Geräteschränke mussten auf dem Flur Platz finden.

Ein Schwerpunkt dieses Schuljahres lag natürlich in der Vorbereitung des Jubiläumsjahres  1999. Wir hatten uns entschieden, nicht nur eine einzelne Feier zum Jubiläum durchzuführen, sondern über das Jubiläumsjahr verschiedene Aktivitäten  zu verteilen.

Trotzdem kam der übliche Unterrichtsbetrieb keineswegs zum Erliegen; auch die Klassenfahrten, die Praktika und Betriebsbesichtungen, der Uden-Austausch und manche Projekte wurden durchgeführt, so zum Beispiel ein Filmprojekt zu einem im Deutschunterricht erstellen Drehbuch der Klasse 7b in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Lippstadt

Während der Turnhallenneubau schon weit fortgeschritten war, nahm der Schulneubau im Winter erste Gestalt an.

Im März fand dann die Pressekonferenz zum Schuljubiläum statt.

Am 23. April war es dann soweit: Auf dem Schulhof vor dem wachsenden Neubau war ein Festzelt aufgebaut worden und die Eröffnungsfeier konnte beginnen.

Jubiläumsveranstaltungen, z.B. eine Autorenlesung, und die Entlassfeier rundeten das Schuljahr ab.

 

Schuljahr 1999/2000

So begann dann das laufende Schuljahr, das letzte dieses Jahrtausends. Die räumliche Enge war noch etwas größer geworden, denn auch die neuen 5. Klassen wurden vierzügig (rund 570 Schülerinnen und Schüler in 22 Klassen, je vier bis zum Jahrgang 8 und je drei in 9 und 10). Aber trotz leichter Bauverzögerungen sahen wir jetzt doch zuversichtlich in die Zukunft.

Im September folgte die Projektwoche unter dem Motto „50 Jahre Drost-Rose-Realschule – Lernen im Wandel der Zeiten“, in der u.a. eine Gruppe an der Erstellung dieser Chronik arbeitete, andere eine Radiosendung für den November vorbereiteten. Es gab Tanz- und Kreativgruppen, technische, geografische und handwerkliche Aktivitäten. Vieles war auf der großen Jubiläumsabschlussfeier im November zu sehen.

Die neue Sporthalle ist seit Schuljahresbeginn in Betrieb, der sportliche Lehrer im folgenden Zeitungsartikel ist unser Konrektor Herr Kegel.

 

 

Schuljahr 1999/2000

Schüler: 570 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 22

zum Schuljahresende verließ uns: Frank Silbermann

Die Fortsetzung der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Schule stand neben dem Neubau und der Renovierung des Altbaus im Mittelpunkt.

Presseberichterstattung 1999/2000

 

Schuljahr 2000/2001

Schüler: 610 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 23

Neue Lehrkräfte: Lydia Eickhoff, Anke Engel, Frau von Vietinghoff-Zaja, Roswitha Naujokat, Cornelia Möllenbeck (später Uekermann), Diana Rump (als Vertretung)

Referendare: Klaus Thorwesten, Detlef Steinmann

Zum Schuljahresende verließen uns: Iris Bartsch, Rüdiger Schlinkert (ging als 2. Konrektor nach Geseke)

Presseberichterstattung 2000/2001

 

Schuljahr 2001/2002

Schüler: 657 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 24

Neue Lehrkräfte: Jochen Höllinger, Kathrin Kohne (später Stuckenschneider), Dagmar Pieper, Pastor Peters, Margit Rademacher (später Scheins)

Referendare: Klaus Thorwesten, Detlef Steinmann

Zum Schuljahresbeginn wurde Frau Ute Eggenstein 2. Konrektorin an unserer Schule.

Presseberichterstattung 2001/2002

 

Schuljahr 2002/2003

Schüler: 693 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 25

Musikklassen: 5 d

Neue Lehrkräfte: Carsten Hesse, Ines Becker (später Braunst), Dirk Ruholl

Zum Schuljahresende verließen uns: Peter Gehrke, Hans-Werner Thomann, Frau Vietinghoff-Zaja, Roswitha Naujokat

In diesem Jahr startete erstmals eine Musikklasse an unserer Schule.

Presseberichterstattung 2002/2003

 

Schuljahr 2003/2004

Schüler: 702 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 26

Musikklassen: 2 (5d, 6d)

Neue Lehrkräfte: Christiane Nolte, Peter Romberg (als Vertretung), Sebastian Sigge (als Vertretung; war ehemaliger Schüler unserer Schule), Thomas Michallik

Presseberichterstattung 2003/2004

 

Schuljahr 2004/2005

Schüler: 696 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 26

Musikklassen: 3 (5d, 6d, 7d)

Neue Lehrkräfte: Karin Heinrich, Nicole Thill (als Vertretung)

Referendare: Andreas Roxlau

Zum Schuljahresende verließen uns: Karin Heinrich, Pastor Peters, Waltraud Schmidt (ging als 2. Konrektorin zur Edith-Stein-Realschule).

Presseberichterstattung 2004/2005

 

Schuljahr 2005/2006

Schüler: 659 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 26

Musikklassen: 3 (5d, 6d, 7d)

Neue Lehrkräfte: Pastor Stefan Carl, Elke Schiermeister, Naila Dag, Yvonne Winkelkötter (als Vertretung), Bernd Austerschmidt (als Vertretung), Matthias Flender (als Vertretung), Olav Merg (als Vertetung), Wolfgang Genieser (als Musikschullehrer)

Referendare: Ursula Hardes

Zum Schuljahresende verließen uns: Ursula Wilke, Dirk Ruholl

Presseberichterstattung 2005/2006

 

Schuljahr 2006/2007

Schüler: 624 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 25

Musikklassen: 3 (5d, 6d, 7d)

Neue Lehrkräfte: Ulrike Borgstedt (als Vertetung), Bernd Niggemann (als Vertretung), Jens Heidrich (als Vertretung)

Referendare: Miriam Heidloff, Martin Scholz

Presseberichterstattung 2006/2007 Homepage 2006/2007

 

Schuljahr 2007/2008

In das Schuljahr 2007/2008 starteten wir wieder mit vier neuen 5er-Klassen, davon eine Klasse als Musikklasse. Die Schülerzahl ging auf 590 Schüler/innen zurück und unsere Schule wurde mit 24 Klassen durchgängig vierzügig. (Wie sich später zeigen sollte, ein vorübergehender Rückgang.)

Neu an unsere Schule kamen Frau Kathrin Fuchs mit den Fächern Mathematik und Erdkunde sowie Herr Stein mit den Fächern Mathematik, Physik und Technik. Frau Stuckenschneider kam im Februar aus der Elternzeit zurück; am Ende des Schuljahres verließen uns Frau Scheins (vormals Rademacher), die ihrem Gatten ins Rheinland folgte, und nach mehrjähriger Elternzeitvertretung auch Frau Naila Dag. Referendare in diesem Schuljahr: Frau Heidloff, Herr Scholz, Frau Dahl und Frau Djeha.

Herausragendes Ereignis dieses Schuljahres war der Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Fußballbund und dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen, durch den unsere Drost-Rose-Realschule und das Evangelische Gymnasium gemeinsam zu „Partnerschulen leistungsorientierten Fördertrainings im Fußball“ wurden. Als DFB-Stützpunktschule können wir unserem Profil somit eine weitere Kontur – diesmal im Bereich Sport - hinzufügen.

Viele Dinge des Alltags können auch im Kapitel „Homepage-Berichterstattung“ und „Presse-Berichterstattung“ nachgelesen werden.

Presseberichterstattung 2007/2008 Homepage 2007/2008

 

Schuljahr 2008/2009

In das Schuljahr 2008/2009 starteten wir erstmals mit fünf neuen 5er-Klassen, davon zwei Klassen als Musikklassen. Die Musikschule half uns für die zweite Musikklasse mit Leihinstrumenten aus, denn der Förderverein konnte natürlich keinen weiteren Instrumentensatz finanzieren. Allerdings war der Förderverein im Laufe dieses Schuljahres in der Lage, die für das Projekt Musikklasse aufgenommenen Schulden zu tilgen. Die Schulgemeinschaft ist dem Förderverein hier zu großem Dank verpflichtet, denn ohne das mutige Eintreten engagierter Eltern hätten wir dieses Projekt, das im letzten Jahrzehnt unser Schulprofil sehr stark mitgeprägt hat, nie durchziehen können.

Fünf neue 5er-Klassen mit einer - von im Laufe des Schuljahres - auf 152 Schüler/innen gestiegenen Schülerzahl kamen dadurch zustande, dass bei der Anmeldung im Frühjahr 2008 keine Einzugsbereiche für die Realschulen mehr gebildet werden durften. Die wieder gestiegene Schülerzahl auf 670 Schüler/innen führte auch zu einer Veränderung des Kollegiums: Neu an unsere Schule kamen Frau Mechthild Heicks, die schon einmal vor vielen Jahren Mitglied in unserem Kollegium war und nach langer Elternzeit über den Umweg Edith-Stein-Schule zurückkehrte, mit den Fächern Sport und Textilgestaltung; weiterhin Frau Maria Elisabeth Knoop mit den Fächern Englisch und Französisch sowie Herr Klaus Linnemann mit den Fächern Deutsch und Erdkunde. Frau Ute Eggenstein und Frau Antje Lammert gingen in Elternzeit und wurden von Frau Verena Ottensmeier und Frau Annemarie Mertens vertreten, bei beiden sollte sich am Ende des Schuljahres ergeben, dass sie für das kommende Schuljahr eine Festanstellung erhielten.

Referendare in diesem Schuljahr: Frau Dahl, Frau Djeha, Frau Bocklage, Herr Schemmerling und Frau Wilhelmsen.

Dieses Schuljahr wird als ein sehr ereignisreiches Schuljahr mit wichtigen Zukunftsentscheidungen in die Geschichte der Schule eingehen: zunächst einmal die Entscheidung, ab Sommer 2009 Ganztagsschule zu werden, dann die Nominierung und Auszeichnung für den Integrationspreis 2009 des DFB und Mercedes, die Erweiterung der Schulsozialarbeit durch den Einsatz eines Schulsozialarbeiters – Herrn Tobias Hillemeier – an unserer Schule, sowie die Feier des 60-jährigen Jubiläums der Drost-Rose-Realschule am 26. Juni 2009.

Zu den Sommerferien 2008 hatte das Schulministerium entschieden, dass 108 Realschulen und Gymnasien im Land in Zukunft als Ganztagsschulen geführt werden sollen. Der Rat und die Verwaltung der Stadt Lippstadt engagierte sich sehr, dass eine Realschule und ein Gymnasium aus Lippstadt gleich zu Anfang mit dabei seien. Wochenlange Diskussionen und Überlegungen bei allen Beteiligten führten dann im November dazu, dass sich unsere Schule bewerben würde; auf gymnasialer Seite entschied sich schließlich auch unsere Partnerschule Evangelisches Gymnasium zu einer Bewerbung. Im Januar 2009 war es dann soweit, unsere Bewerbung war erfolgreich und zum Schuljahresbeginn im Sommer 2009 starten wir dann – zunächst im fünften Jahrgang – mit dem Ganztag. Bei den Anmeldungen im Februar waren wir natürlich sehr gespannt, wie der Ganztag bei den Eltern ankommen würde; das Ergebnis zeigt, dass wir eine richtige Entscheidung getroffen haben, denn es meldeten 134 Eltern ihre Kinder an, so dass wir wieder mit fünf Klassen starten werden. In diesen Wochen der Chronikniederschrift geht es jetzt darum, zunächst den provisorischen Mensabetrieb in Gang zu bringen, aber auch Neubaumaßnahmen werden das Bild der Schule im kommenden siebten Jahrzehnt wieder einmal bestimmen. Auch die Unterrichtsrhythmisierung wird sich im kommenden Jahr verändern, wir haben uns auf der letzten Schulkonferenz – zunächst auf einjähriger Probe – für ein gemischtes Modell mit 75% Doppelstunden und 25% Einzelstunden entschieden.

Fast zeitgleich mit der positiven Rückmeldung ereilte uns die frohe Nachricht, dass unsere Schule für den Integrationspreis 2009 nominiert worden war; unsere beiden fußball-„verrückten“ Sportlehrer und Fußballtrainer Carsten Hesse und Jochen Höllinger hatten einen so guten Wettbewerbsbeitrag eingereicht, dass auch diese Bewerbung von Erfolg gekrönt war, und das im ersten Jahr als DFB-Stützpunktschule. Der Wettbewerbsbeitrag und die umfangreiche Berichterstattung sind auf der CD zu finden.

Im März konnte dann ein weiteres Vorhaben erfolgreich zu Ende geführt werden: die Einstellung eines Schulsozialarbeiters. Nach einem halben Jahr Planung und mit der kräftigen Unterstützung des Rates sowie vor allem des Fachbereichsleiters Herrn Rossbach konnten an allen drei Realschule Sozialarbeiter/innen eingestellt werden; unsere Wahl fiel auf Herrn Tobias Hillemeier, der seine Arbeit inzwischen aufgenommen und sein neues Büro in der ehemaligen Hausmeisterwohnung bezogen hat.

Neben den Planungen für das neue Schuljahr bestimmten dann die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest das Ende sechsten Jahrzehnts der Schulgeschichte an der Drost-Rose-Realschule.

Viele Dinge des Alltags können auch im Kapitel „Homepage-Berichterstattung“ und „Presse-Berichterstattung“ nachgelesen werden.

Presseberichterstattung 2008/2009 Homepage 2008/2009 DFB-Integrationspreis

 

Das weiteren Schuljahre sind zur Zeit in Arbeit und werden umgehend veröffentlicht, wenn sie fertig gestellt sind.